Fondsgebundene LebensversicherungDie fondsgebundene Lebensversicherung nennt man auch Fonds-Police. Diese Lebensversicherung kombiniert eine Risikolebensversicherung mit einem Sparvertrag, der als Altersvorsorge gedacht ist. Die Teilbeträge nennt man auch Sparanteile. Diese Anteile werden von einer Investment-Gesellschaft in Fonds angelegt. Durch diese Kapitalanlage wird Geld erwirtschaftet, wobei ein Teil davon beim Vertragsende oder bei der Kündigung ausgezahlt wird. Der Sparteil wird zusätzlich kontrolliert und zwar durch die Bankenaufsichtsbehörde. Bei manchen Anbietern von fondsgebundenen Lebensversicherungen hat der Versicherte sogar die Möglichkeit, die Ivestitionen mitzugestalten, falls er Ahnung von der Materie hat. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist besonders geeignet für Laufzeiten über 15 Jahren. Falls man den Vertrag vorher beendet, fallen wie bei anderen Versicherungs-Arten auch mit hoher Wahrscheinlichkeit Kosten an, welche den ausgezahlten Restbetrag empfindlich verringern. Wirklich rentabel ist die fondsgebundene Lebensversicherung nur, wenn der Versicherte stirbt: Dann wird eine vertraglich garantierte Todesfallleistung ausgezahlt. Falls in dem Moment die Fondsanteile, die der Verstorbene besessen hat höher sind als diese Leistung, kann man mit einer Auszahlung der Anteile rechnen.
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